Janik

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Und wann kann ich ans Steuer?

Besorgt oder gefährlich?

Ich bin 18 Jahre alt und habe meinen Führerschein sogar schon, seit ich 17 bin. Mein Vater und meine Mutter waren meine eingetragenen Begleiter. Eigentlich durfte ich relativ oft fahren. Am Anfang war das ja noch etwas Besonderes. Aber mein Vater ist viel unterwegs und das Auto dann gar nicht da.

Auf jeden Fall war ich dann plötzlich 18 und durfte THEORETISCH ja nun alleine fahren. Weit gefehlt. Meine Eltern sind total ängstlich. Nicht wegen ihres Autos. Ich glaube, sie machen sich einfach Sorgen um mich. Lieb gemeint, aber das nervt. Am meisten, wenn ich dann doch mal fahren darf und einer der beiden daneben sitzt.

Dann wird jede Bewegung von mir kommentiert oder ich bekomme Anweisungen, was als nächstes zu tun ist. Ganz ehrlich. Das lenkt mich so sehr ab, dass ich tatsächlich manchmal Fehler mache. Den Satz „Hab‘ ich es nicht gesagt?“ kann ich schon nicht mehr hören. Ich spare jetzt auf mein eigenes Auto. Dann kann ich endlich alleine fahren. Oder könnte ich was Anderes machen?

Was meint Ihr dazu?

  • Hat jemand von Euch „Begleitetes Fahren ab 17“ gemacht? Was war gut? Was war weniger gut?
  • Wie oft habt Ihr die Gelegenheit, zusammen mit Euren Begleitpersonen zu fahren? Findet Ihr, sie haben das Recht, Euch zu maßregeln, weil ihnen das Auto gehört?
  • Kann man dadurch gute Erfahrungen sammeln und warum? Was sind denn aus Eurer Erfahrung gute Begleitende und was sind weniger gute Begleitende?
  • Habt Ihr denjenigen, die ihren Führerschein erst mit 18 Jahren oder später machen, etwas voraus?