Katja

katja

Hilfe! Ich fahre doch nur mit?

Passiv oder ängstlich?

In meinem Jahrgang bin ich die einzige, die noch keinen Führerschein hat. Es hat zeitlich einfach noch nicht gepasst und irgendwie hab ich‘s auch nicht geschafft, das Geld zusammen zu bekommen. Wie auch immer. So schlimm finde ich das gar nicht.

Meine Freundin Sarah wohnt direkt nebenan. Sie ist gerade 18 und hat auch schon „begleitetes Fahren ab 17“ hinter sich. Außerdem darf sie den Wagen ihrer Mutter nutzen, wenn es passt. Meistens teilen wir uns die Benzinkosten. Das ist schon O.K. Was aber gar nicht passt, ist ihr Fahrstil. Ganz ehrlich, manchmal glaube ich, die Probezeit ist ihr völlig egal. Sie fühlt sich jetzt leider total sicher am Steuer und merkt gar nicht, dass ihr Fahrfehler unterlaufen.

Wenn ich sie darauf aufmerksam mache, ist sie sauer und meint, das würde sie nur vom Fahren ablenken. Zugegeben, wir haben uns auch schon richtig deswegen gestritten. Während der Fahrt. Meistens halte ich deshalb meinen Mund, beiße die Zähne zusammen und hoffe einfach nur, heil anzukommen. Oder kann ich noch etwas anderes machen?

Was meint Ihr dazu?

  • Könnt Ihr Katjas Situation nachvollziehen? Und wenn ja, warum?
  • Was würdet Ihr an Katjas Stelle machen?
  • Habt Ihr ggf. selber schon einmal eine ähnliche Situation erlebt? Was ist passiert?
  • Sollte man als Beifahrer oder Beifahrerin den Mund halten und sich dem Fahrverhalten einfach hingeben, egal wie man sich fühlt? Was würdet Ihr tun?
  • Wie sollte man sich Eurer Ansicht nach verhalten, wenn man Angst auf dem Beifahrersitz bekommt?
  • Was ist besser: ein defensiver oder ein offensiver Fahrstil? Und warum?
  • Spielt es beim Fahrverhalten eine Rolle, ob man in der Probezeit ist?